Mai 2024 – Türkei – Konya und Meke Gölü
Nachdem wir uns in den ersten Tagen etwas eingewöhnt hatten, mit sehr schönen Erlebnissen, Kultur und Natur, war es an der Zeit, ein bisschen „Strecke zu machen“. Also auf zum 340 km entfernten
Nachdem wir uns in den ersten Tagen etwas eingewöhnt hatten, mit sehr schönen Erlebnissen, Kultur und Natur, war es an der Zeit, ein bisschen „Strecke zu machen“. Also auf zum 340 km entfernten
Auf den Tag genau waren wir am Mittwoch, den 05. Juni, seit 6 Wochen unterwegs und seit 2 Wochen in der Türkei. Wir hatten einen sehr schönen Wild Camping Platz gefunden, ruhig an einem kleinen See inmitten der anatolischen Berge,
Die Fähre brachte uns am 22. Mai in einer 40 minütigen Fahrt von Chios nach Cesme. Die Einreise mit Pass- und Fahrzeugkontrolle inklusive Scannen des LKW lief effizient und professionell ab, nach 2 Stunden hieß es – Welcome to Turkey.
Griechenland hat uns als Reisestart gutgetan. Wir sind in Deutschland bei regnerischem Aprilwetter gestartet, sehr zügig durch Österreich und Italien gefahren, und haben dann eine Fähre von Ancona nach Igoumenitsa genommen. In der Regel buchen wir nie vorher um zeitlich flexibel zu sein, so auch diesmal. Nach dem Motto, irgendwas geht immer, konnten wir noch am selben Abend mitfahren.
Nachdem unser MAN nun so „nackig“ gemacht war, ging es weiter mit der Planung der Kabine. Was wollen wir ganz unbedingt haben und wo soll das hin? Was wäre schön und was ist eher nebensächlich? Was brauchen wir gar nicht?
Mai 2024 – Griechenland. Delphi
Nach den ersten Tagen an der Westküste Griechenlands, in denen wir bis auf einen Wasch- und Servicetag auf einem Campingplatz (20€) so gut wie nichts weiter gemacht haben, als auszuschlafen, auf´s Meer zu gucken und uns zu erholen, haben wir beschlossen weiter zu fahren und zwar quer durch das Land, nach Athen zum Hafen Piräus. Von dort wollen wir per Fähre in die Türkei.
Auf dem Weg liegt das sagenumwobene Delphi.
Jetzt sind wir tatsächlich „on the road again“. Die allerletzten Tage in Deutschland und waren wirklich stressig gewesen: 1000 kleinere und große Sachen mussten noch erledigt werden, einen Tag vor der Abfahrt ging noch ein Teil der Elektrik kaputt, das Ersatzteil musste bestellt werden, kam und kam nicht, die Nerven lagen manchmal blank.
Am Ostersamstag haben wir mit ein paar Helfern unsere Sachen aus unserer Wohnung geräumt. Die werden für ein Jahr eingelagert. Am Ostermontag, am 01. April, haben wir unserem Zwischenmieter Andy die Schlüssel zur Wohnung übergeben, und sind in unseren Stony eingezogen. Ein eigenartiges Gefühl, aber ein sehr schöner Moment.
Man bereut nie Dinge die man getan, sondern immer, was man nicht getan hat.
Marc Aurel, römischer Kaiser
Bald ist es soweit: wir starten mit unserem Stony zu unserer ersten richtigen großen Reise. Schließlich haben wir unser mobiles Heim nicht nur für ein paar Wochenendausflüge und vielleicht noch ab und zu einem Urlaub gebaut. Natürlich wollen wir mit unserem offroad-tauglichen Fahrzeug richtige Offroadpisten fahren. Aber wir stehen auch noch voll im Arbeitsleben.
Nachdem wir im Oktober 2016 wieder von unserer Motorradreise zurückkamen, fiel das Eingewöhnen in Deutschland mit Kehrwoche, Mülltrennung und gefühlt Verboten überall schon sehr schwer… Unsere beiden Motorräder standen zudem noch in Kirgistan und harrten der Dinge. Es war vollkommen unklar, wie unser Leben weiter verlaufen würde. Klar war für uns beide aber, dass das Reisen für immer einen wichtigen Platz in unserem Leben haben würde. Es hatte uns erwischt, das Reisevirus.